Die Clique

D‘ Häx vo Binze duet sit 1964 bestoh,
un het in dr ehemalige „Reschti“ dr Afang gno.
D‘ Wirti genannt „Miggi“ het si gründet,
un bi de Stammgäscht un de Nochbere hets zündet.
Die erschte Häs sin us Vorhäng gsi ä weng verruucht,
aber wenns am Gäld het gfehlt un me Stoff bruucht,
so het me wo si z’Lörrach dr Hirsche abgrisse hän,
dänkt, öb die Plüschvorhäng nüet schöni Häs ab gän.
So isch de Stoff übere Firma uf Binze cho,
un d’Häxe hen ihr Häs übercho.
Zwar sin d’Jacke rosa gsi un dr Rock blau,
dr Schurz dunkelrot mit Muschter in schwarz un grau.
In der Zwüschezit sin d’Jacke goldig worde,
un d’Schürz usere chräftige rote Stoffsorte.
Die erschti Maske us Plastikmaterial,
die Zweuti ä Eigeproduktin het scho ka Potenzial,
un dann an ä 89 hets endlich Holzmaske geh,
un die chame hüet no bi dr Häx vo Binze seh.
Über die rote Socke, die wiße Unterhose gits nüet z’schriebe,
un au d’Schtraufinke werde immer so bliebe.

Übersetzung“ auf Hochdeutsch:

Im Jahre 1964 wurde die „Häx vo Binze“ gegründet,
am Stammtisch in der „Resti“ hat die Idee gezündet.
Die Wirtin hat die Gäste und Nachbarn animiert,
und alles lief wie geschmiert.
Die ersten „Häs“ wurden aus Vorhangstoff gemacht,
er wurde von einer Firma nach Binzen gebracht,
als sie in Lörrach den „Hirschen“ abrissen und auch die Bar,
denn neuer Stoff war aus Geldmangel rar.
Die Jacken waren aus rosa Samt, der Rock blau,
die Schürzen dunkelrot mit Muster in schwarz und grau.
In der heutigen Zeit sind die Jacken goldfarben geworden,
und die Schürzen aus kräftigen roten Stoffsorten.
Die ersten Masken waren aus Plastikmaterial,
die Zweiten aus Kunststoff, hatten aber Potenzial.
Aber dann 1989 hat es endlich für Holzmasken gereicht,
die waren allerdings nicht mehr so leicht.
Die Strohschuhe, die roten Socken werden immer bleiben,
auch über die weißen Unterhosen gibt es nichts zu schreiben.